Die Suche verlagert sich
Laut Adyen Index 2025 (40.000 Befragte in 27 Ländern) nutzten 34 % der Reisenden KI, um Reiseziele zu finden – 74 % mehr als im Vorjahr.
Adobe Analytics meldet für Juli 2025 ein Plus von 3.500 % bei Besuchen, die aus KI-Assistenten auf US-Reiseseiten kommen.
Die Buchung folgt
Laut Phocuswright (2025) wären ein Viertel bis ein Drittel der Reisenden bereit, die Buchung einem KI-Assistenten zu überlassen.
Noch bucht die Mehrheit klassisch. Die Entscheidung, welches Hotel in Frage kommt, fällt aber immer öfter in der KI-Antwort.
Warum das für Hotels kritisch ist
Eine KI-Antwort nennt meist nur zwei bis drei Hotels. Wer dort fehlt, kommt in die engere Auswahl gar nicht erst.
Wer genannt wird und eine klare Website hat, gewinnt Direktbuchungen statt provisionspflichtiger Portalbuchungen.
Was Hotels jetzt tun sollten
1. Messen, bei welchen typischen Gästefragen ChatGPT, Gemini und Claude das eigene Hotel nennen – und wen stattdessen.
2. Fakten maschinenlesbar bereitstellen: Schema.org JSON-LD und llms.txt.
3. Falsche oder veraltete KI-Aussagen gezielt korrigieren.
4. Monatlich nachmessen, ob die Maßnahmen wirken.
Quellen
Adyen Index 2025 – Hospitality (08/2025): adyen.com
Adobe: Consumers embrace generative AI for trip planning (07/2025): business.adobe.com
Phocuswright: From hype to habit (07/2025): phocuswright.com